Ein Interview von Uta Gensichen, freier Journalistin, Dresden //

Wie haben Sie als Kind das Leben in der Stadt erlebt bzw. darüber gedacht?
(Davide Brocchi): Ich bin auf dem Land aufgewachsen und die Stadt war mir eher fremd. Während in der Stadt der Boden aus Zement und Asphalt bestand, dominierten bei uns Wiesen und Ackerfelder, Weiterlesen

In den letzten Monaten wurde ich in verschiedene Städte eingeladen, den Transformationsansatz hinter dem „Tag des guten Lebens“ vorzustellen und über die Lehren aus dem Kölner Realexperiment zu berichten. Daraus hat sich eine bundesweite Plattform von Initiativen, Bundesverbänden und Experten entwickelt. Initiativen aus Bonn, Essen und Dortmund haben eine gemeinsame Plattform gebildet: Weiterlesen

Aus dem Vortrag vom 22. März 2018 in Koblenz*… Die Frage ist heute nicht, ob ein radikaler Wandel unserer Gesellschaft stattfinden wird, oder nicht: Wir sind nämlich bereits mittendrin. Die einzige Frage ist, ob er by desaster or by design stattfinden wird. Ein Wandel by design ist ein kultureller Wandel. Er beginnt in den Köpfen, um die Katastrophe vorzubeugen, er wird nicht erst durch die materielle Not erzwungen.

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Eine Reihe von Organisationen (Cittadinanza Attiva, Social Street, Lega Ambiente u. a.) kam am 28. März 2018 in Bologna zusammen, um ein lokales Bündnis für die schrittweise Transformation der Stadt in Richtung Nachhaltigkeit zu gründen und den ersten „Tag des guten Lebens“ in Italien zu realisieren. Dabei stellte Davide Brocchi das Konzept vor. Weiterlesen

Politische Partizipation kann auf vielfältige Weise verwirklicht werden. Der „Tag des guten Lebens“ setzt bspw. vermehrt auf Nachbarschaftsstrukturen. Davide Brocchi – Initiator dieses Tages – erklärt im folgenden Interview des Berliner Instituts für Partizipation, wie Beteiligung abseits von herkömmlichen Strukturen aussehen kann. Weiterlesen

Zu diesem Thema habe ich am 10. März 2018 einen Vortrag im Rahmen der ILA-Werkstatt für globale Gerechtigkeit in der ufa Fabrik, Berlin, gehalten. Themen des Vortrags:

(A) Was ist Kultur? Bevor wir uns die Frage stellen, wie der Kulturwandel gelingen kann, müssen wir verstehen, was Kultur überhaupt ist und worin ihre Relevanz besteht. Weiterlesen

Hinter dem Konzept „Tag des guten Lebens“ steckt auch eine persönliche Geschichte. Es ist die Erfahrung der letzten 40-50 Jahre, die mich zu bestimmten Transformationsansätzen geführt hat. Diese Hintergründe habe ich im Prolog zum Buch „Urbane Transformation. Zum guten Leben in der eigenen Stadt“ (2017) dargestellt. Hier der Text. Weiterlesen

2002 wurde mir eine Kartei in die Hand gedrückt: ca. 200 Adressen von Kulturvermittlern und Kulturschaffenden aus ganz Deutschland, die mit ihrer Kreativität und ihren Kompetenzen die junge globalisierungskritische Bewegung Attac unterstützen wollten. „Schau, was du daraus machen kannst…“, hieß es. Weiterlesen

Seit 2017 arbeite ich an der Übertragung der Lehren aus dem urbanen Realexperiment in Köln (Tag des guten Lebens) auf andere Städte, dabei sollen andere Wege der Transformation in den Quartieren erprobt und weiterentwickelt werden (u.a. inklusive Partizipation, Selbstermächtigung der Bürger/innen, Quartiersräte). Das Konzept „Große Transformation im Kiez“ wurde inzwischen von 28 Organisationen unterzeichnet, weitere sind willkommen. Das Pilotprojekt soll in Berlin stattfinden. Weiterlesen

In diesen Tagen startet die ERDFEST-Initiative. Die Zeit ist reif, ein neues Fest im Jahreslauf zu etablieren! Ein Fest, das Lebendigkeit feiert, um daraus Inspiration für einen anderen, einen partnerschaftlichen Umgang mit Mutter Natur zu beziehen. Als Teil des Kernteams werde ich die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation verantworten und 2019 einen entsprechenden Bericht verfassen. Weiterlesen