Beiträge

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Nachhaltige Transformation durch Kultur in ländlichen Regionen

Wie können ländliche Regionen den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden? Im Auftrag des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal habe ich eine Studie über die Region zwischen Koblenz und Bingen verfasst und darin gezeigt, welche Rolle Kultur und Kunst für eine neue, nachhaltige Entwicklungsdynamik spielen können. Die Studie basiert auf zwölf Interviews mit 16 Expert*innen und Multiplikator*innen.

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Kultur ist der Bauplan der Gesellschaft

Am 11. Oktober 2018 beginnen die Bergischen Klimagespräche in Wuppertal. Das Thema: „Kunst, Kultur und Transformation“. Folgende These werde ich dort vertreten: „Kultur ist der Bauplan der Gesellschaft. Weil Städte materialisierte Kultur sind, führt eine globalisierte Monokultur zu einem standardisierten Städtebau weltweit. Weiterlesen

Die Bedeutung von Kultur für Nachhaltigkeit

Aus dem Vortrag vom 22. März 2018 in Koblenz*… Die Frage ist heute nicht, ob ein radikaler Wandel unserer Gesellschaft stattfinden wird, oder nicht: Wir sind nämlich bereits mittendrin. Die einzige Frage ist, ob er by desaster or by design stattfinden wird. Ein Wandel by design ist ein kultureller Wandel. Er beginnt in den Köpfen, um die Katastrophe vorzubeugen, er wird nicht erst durch die materielle Not erzwungen.

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Der Kulturwandel von einer imperialen zu einer solidarischen Lebensweise

Zu diesem Thema habe ich am 10. März 2018 einen Vortrag im Rahmen der ILA-Werkstatt für globale Gerechtigkeit in der ufa Fabrik, Berlin, gehalten. Themen des Vortrags:

(A) Was ist Kultur? Bevor wir uns die Frage stellen, wie der Kulturwandel gelingen kann, müssen wir verstehen, was Kultur überhaupt ist und worin ihre Relevanz besteht. Weiterlesen

„In meiner Kindheit saß die Transformation täglich an einem Esstisch“

Hinter dem Konzept „Tag des guten Lebens“ steckt auch eine persönliche Geschichte. Es ist die Erfahrung der letzten 40-50 Jahre, die mich zu bestimmten Transformationsansätzen geführt hat. Diese Hintergründe habe ich im Prolog zum Buch „Urbane Transformation. Zum guten Leben in der eigenen Stadt“ (2017) dargestellt. Hier der Text. Weiterlesen

Eine andere Welt braucht eine andere Kultur!

2002 wurde mir eine Kartei in die Hand gedrückt: ca. 200 Adressen von Kulturvermittlern und Kulturschaffenden aus ganz Deutschland, die mit ihrer Kreativität und ihren Kompetenzen die junge globalisierungskritische Bewegung Attac unterstützen wollten. „Schau, was du daraus machen kannst…“, hieß es. Weiterlesen

Bundesweite ERDFEST-Initiative

In diesen Tagen startet die ERDFEST-Initiative. Die Zeit ist reif, ein neues Fest im Jahreslauf zu etablieren! Ein Fest, das Lebendigkeit feiert, um daraus Inspiration für einen anderen, einen partnerschaftlichen Umgang mit Mutter Natur zu beziehen. Als Teil des Kernteams werde ich die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation verantworten und 2019 einen entsprechenden Bericht verfassen. Weiterlesen

Die Vielfalt als Chance

Am 22. November 2017 hat in Rendsburg die Tagung „Lebensfreude hat keine Hautfarbe“ stattgefunden, mit ca. 80 Teilnehmer/innen. Zu den Organisatoren zählen die LAG Soziokultur e.V., die Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein und der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. (u.a.). Weiterlesen

Nachhaltige Kulturarbeit

Auf Einladung des Kulturbüros Rheinland-Pfalz der LAG habe ich am 16. März 2017 einen Impulsvortrag über „Kulturarbeit und Nachhaltigkeit“ im Historischen Museum Speyer gehalten. An der Veranstaltung nahmen 80 Vertreter/innen von soziokulturellen Zentren, Kultureinrichtungen und Kulturämtern sowie kulturinteressierte FSJler und ihre Betreuer teil. Im Vortrag wurden die Ursachen der aktuellen Lage der Kultur analysiert sowie Strategien empfohlen, um aus einer Position der Marginalisierung und Rechtfertigung herauszukommen. Kultureinrichtungen können zu wichtigen Treibern einer regionalisierten Gemeinwohlökonomie werden.

Vertiefung:

 

Bildquelle: Historisches Museum Speyer

Zur Errichtung eines Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit

Heute leben wir in einer Zeit der „multiplen Krise“ [Ulrich Brand]: Klimakrise, Finanzkrise, Krise der Demokratie, Flüchtlingskrise… Und das Konzept der Nachhaltigkeit ist ursprünglich ein „Kind der Krise“ [Günther Bachmann]. Nachhaltigkeit bedeutet zuerst die Kompetenz, Krisen handzuhaben, vorzubeugen oder erfolgreich zu überwinden – die Krisen als Chance zu nutzen. In diesem Sinne ist Nachhaltigkeit ein Synonym von Resilienz, das heißt von Krisenresistenz und Widerstandsfähigkeit.
Welche Rolle kann dabei die Ästhetik spielen? Weiterlesen