Davide Brocchi,

geboren 1969 in Rimini (Italien), zog 1992 nach Deutschland und lebt in Köln. Er ist als Dipl.-Sozialwissenschaftler und Publizist freiberuflich tätig sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Seine Schwerpunkte in Theorie und Praxis sind die soziale und die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit, die Bildung unkonventioneller Bündnisse sowie die sozial-ökologische Transformation als partizipativer Prozess im Lokalen.

Unter anderem initiierte er das „Festival der Kulturen für eine andere Welt“ (2003, Düsseldorf), die bundesweiten Netzwerke Kulturattac (2003) und Cultura21 (2005), das Bündnis Agora Köln sowie den jährlich stattfindenden „Tag des guten Lebens: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit“ (2012).

Neben Sozialwissenschaften studierte er Politik, Psychologie und Philosophie, unter anderem bei Prof. Umberto Eco an der Universität Bologna. Zu seinen Publikationen gehören „Urbane Transformation. Zum guten Leben in der eigenen Stadt“ (2017), „Nachhaltigkeit und soziale Ungleichheit. Warum es keine Nachhaltigkeit ohne soziale Gerechtigkeit geben kann“ (2019) und „Große Transformation im Quartier. Wie aus gelebter Demokratie Nachhaltigkeit wird“ (2019).