„Transformation gestalten – Deutscher Nachhaltigkeitspreis Design 2020“, spannende Bewerbungen werden gesucht. Wofür möchte ich mich als Jurymitglied einsetzen?

Wir formen die Dinge, die uns dann formen. Das moderne Design materialisierte bisher jenes Separationsdenken, das in der westlichen Kultur dominiert. Durch Design grenzt sich das Künstliche vom Natürlichen ab, die Elite von der Masse, das Individuum von der Gemeinschaft und seinem Inneren. Globalisierte Produkte und Marken sind ohne Bezug zu Zeit und Raum, dadurch so austauschbar wie die kommerzialisierten Innenstädte weltweit. Nachhaltig ist jedoch ein Design als Materialisierung eines Beziehungsdenkens. Während das bisherige Design einer ‚expansiven Moderne‘ diente, orientiert sich das „Transformationsdesign“ (B. Sommer/H. Welzer) an einer ‚reduktiven Moderne‘. Weniger kann doch mehr sein, vor allem wenn wir (umver)teilen.

Vor allem dafür möchte ich mich als Mitglied der Jury des „Deutschen Nachhaltigkeitspreises Design“ einsetzen.
Alle Informationen finden sich auf dem Portal: www.nachhaltigkeitspreis.de/design/

 


Literatur:

  • Bernd Sommer, Harald Welzer (2014): Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne. München: oekom.
  • Simone Fuhs, Davide Brocchi, Michael Maxein, Bernd Draser (Hrsg.) (2013): Die Geschichte des Nachhaltigen Designs. Bad Homburg: VAS-Verlag. [Leseprobe]
  • Davide Brocchi, Bernd Draser, Simone Fuhs (2015): Verantwortliches Produktmanagement aus der Perspektive des Nachhaltigen Designs. In: Torsten Weber (Hrsg.): CSR und Produktmanagement. Berlin/Heidelberg: Springer, 2015.

 

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